Was ist soziale Landwirtschaft?
Soziale Landwirtschaft verbindet Landwirtschaft mit sozialen Aufgaben. Dabei wird ein Bauernhof zu einem Ort, an dem neben den landwirtschaftlichen Tätigkeiten auch Menschen unterstützt, betreut oder begleitet werden.
Die Landwirtschaft – mit Tieren, Pflanzen, Natur und festen Tagesabläufen – bietet ein sehr gutes Umfeld für Lernen, Therapie und Arbeit, und Menschen können dort aktiv mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und Struktur im Alltag erleben.
Soziale Landwirtschaft richtet sich häufig an Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, zum Beispiel:
Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf
Senioren/Menschen mit Behinderung und besonderen Bedürfnissen
Menschen in sozial schwierigen Lebenssituationen
Auf einem Bauernhof können viele verschiedene Angebote stattfinden, zum Beispiel:
Mitarbeit im Stall oder Garten
Tiergestützte Aktivitäten (z.B. mit Pferden, Ziegen oder Hühnern)
Tagesbetreuung für Seniorenoder Menschen mit Behinderung
Lernangebote für Kinder („Erlebnisbauernhof“)


Auch Senioren sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind bei uns herzlich willkommen und können eine besondere Zeit auf dem Bauernhof erleben.
Je nach Jahreszeit und den individuellen Möglichkeiten unserer Besucher gestalten wir passende und persönliche Angebote. Diese richten sich besonders an Senioren, Menschen mit Demenz sowie an ihre pflegenden Angehörigen.
Der Aufenthalt auf dem Hof bietet viele wohltuende Eindrücke:
die Nähe zu unseren Tieren, das Erleben der Natur, kleine gemeinsame Tätigkeiten oder einfach ein gemütliches Zusammensitzen in ländlicher Atmosphäre. Dabei stehen Entschleunigung, Freude und gemeinsame Momente im Mittelpunkt.
Uns ist wichtig, dass sich alle Gäste bei uns wohl, willkommen und wertgeschätzt fühlen. Der Hof soll ein Ort sein, an dem man den Alltag für eine Weile hinter sich lassen und neue Kraft schöpfen kann.